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Gin-Sorten. Nach Deinem Geschmack.

London Dry Gin

Der Klassiker mit starkem Wacholder-Aroma.

Dry Gin

Die beliebteste Gin-Sorte der Welt.

Destilled Gin

Zweifach destilliert, voller Geschmack.

Sloe Gin

Der "Likör" unter den Gin-Sorten.

Plymout Gin

Darf nur in Plymouth hergestellt werden.

New Western Dry Gin

Der Alleskönner. Ohne Grenzen.

Gin. Auf einen Blick.

Gin ist eine sehr vielfältige Spirituose. Es gibt ihn in den verschiedensten Sorten und Variationen, weshalb man ihn auch auf unterschiedliche Art und Weise herstellen kann. Dennoch kann die Herstellung des Gins, grob in 4 Schritten aufteilt werden. Diese Schritte sind so einfach, dass viele Gin-Fans ihren eigenen Gin auch gerne zu Hause selber machen. (Gin selber machen)

  1. Mazeration: Der erste Schritt ist auch gleichzeitig der wichtigste Schritt. Hier werden direkt alle Zutaten zusammen vermischt und eingelegt. Ein Gin besteht aus nur 3 Hauptzutaten: einem hochprozentigen Neutralalkohol, Wacholderbeeren und den sogenannten Botanicals. Der Neutralalkohol muss landwirtschaftlichen Ursprungs sein und besteht meist aus Getreide oder Kartoffeln. Nicht selten wird auch einfach Wodka für die Basis genutzt. Die Wacholderbeere gehört in jeden Gin, da sie den Geschmack erst kennzeichnet und ihn einen süßen, würzigen und leicht bitteren Geschmack gibt. Um dem Gin seinen letzten Schliff zu geben, werden noch Botanicals zum Alkohol hinzugefügt. Dazu gehören Beeren, Samen, Früchte, Gewürze und Kräuter. Diese Aromageber sorgen dafür, dass jeder Gin seinen einzigartigen und individuellen Charakter bekommt und erklären, warum Gins so unterschiedlich schmecken können. Die verschiedenen Gewürze werden so lange im Alkohol eingelegt, bis sich die Aromastoffe gelöst haben. 
  2. Destillation: Im zweiten Schritt wird das Wasser vom Alkohol getrennt. Da der Alkohol schneller als das Wasser verdampft, steigen nur die aromatisierten Dämpfe des Alkohols in die Brennblase auf. Dort wird der Dampf abgekühlt und wieder verflüssigt. Mittlerweile hat man einen hochprozentigen Gin, der einen Alkoholgehalt von ca. 96 % vol. aufweist.
  3. Lagerung: Im Vergleich zu vielen anderen Spirituosen muss Gin nicht gelagert werden. Einige Sorten werden dennoch mehrere Wochen gelagert, damit sich nach der Destillation alle Aromastoffe nochmal gut verbinden können. 
  4. Abfüllung: Im letzten Schritt muss der Gin, bevor er in seine Flasche abgefüllt wird, noch mit kalkarmen Wasser verdünnt werden, da er sonst einen zu hohen Alkoholgehalt aufweist. Nach der Verdünnung muss der Gin einen Alkoholgehalt von mindestens 37 % vol. aufweisen. Danach wird er nur noch umgefüllt und etikettiert. 

Die vielschichtigen Botanicals prägen den Gin und weisen daher viele unterschiedliche Geschmacksrichtungen auf. Aus diesem Grund kann es manchmal sehr schwer sein, die verschiedenen Geschmacksrichtungen unterscheiden und benennen zu können. Daher ist es sinnvoll, sich im Vorfeld über die verschiedenen Aromarichtungen zu informieren, um beim nächsten Gin Tasting optimal vorbereitet zu sein! 

Fruchtig

Fruchtige und milde Gins sind sehr beliebt. Sie schmecken oft erfrischend nach verschiedenen Obstsorten wie z. B. Apfel, Pfirsich, Aprikose und Trauben. 

Süß

Um einen klassisch, süßen Geschmack zu bekommen, werden gerne Botanicals verwendet wie Süßholz, Zimt und Kardamom. Häufig wird der Geschmack mit Honig, Lakritz und Vanille assoziiert.  

Blumig

Wenn ihr Gin eine blumige Note aufweist, sollte er sehr frisch, beruhigend und parfümiert riechen. Meist werden Rosenblüten oder andere Blüten als Botaniclas verwendet. Dies assoziieren viele Menschen mit Rose, Ringelblume, Kamille und Holunder. 

Würzig und pikant

Diejenigen unter euch, die keinen süßen Zahn besitzen, sollten lieber zu den würzigeren und pikanteren Whiskys greifen. Um diese Geschmacksrichtung zu erlangen, verwenden viele Brennmeister Koriander und Pfeffer. Oft wird der Gin dann mit schwarzem Pfeffer, Kardamom und Muskatnuss charakterisiert. 

Zitrusnote

 Ein gerne verwendetes Botanical ist die Zitronenschale. Dies verleiht dem Gin ein saftiges Zitrusaroma. Wahrgenommenen Assoziationen wären beispielsweise Zitrone, Limette, Grapefruit und Pampelmuse. 

Je mehr die Brennmeister mit ihrem Gin experimentieren, desto weiter entfernt er sich von der klassischen Gin-Note. Diesen Stil nennt man dann „New West“. Dann entspricht der Gin keiner dieser oben genannten Geschmacksrichtungen, sondern hat seine eigene spezielle Note und kann sogar beispielsweise nach Kaffee schmecken. 

Gin ist eine sehr vielfältige Spirituose, den man auf unterschiedlicher Weise genießen kann. Welche Variante für einem die Besten ist, muss jeder individuell für sich selber entscheiden. 

  1. Gin pur: Wie alle anderen Spirituosen kann man natürlich auch Gin pur und ohne weitere Zugaben trinken. Hierbei kann man am besten die unterschiedlichen Aromen des Gins erkennen und unterscheiden. Dabei wird aber empfohlen, die meisten Gins bei Temperaturen zwischen 18° und 20° zu lagern, da sonst zu viele Geschmacksfacetten unterdrückt werden. Außerdem ist es wichtig, auf einen qualitativ hochwertigen Gin zurückzugreifen, da die kostengünstigeren Gins größtenteils eine zu starke alkoholische Note aufweisen.
  2. Gin Tonic:Der Gin Tonic ist einer der beliebtesten und vielfältigsten Longdrinks. Er überzeugt vor allem durch seinen variationsreichen Geschmack und der einfachen Zubereitung. Der perfekte Gin Tonic sollte aus 4 Komponenten bestehen: Gin, Tonic Water, Eiswürfel und Gin-Tonic-Gewürze. Das perfekte Mischverhältnis zwischen Gin und Tonic Water gibt es nicht. Es ist vielmehr vom persönlichen Geschmack abhängig. Wenn man seinen Gin stärker betonen möchte, wählt man am besten ein Mischverhältnis von 1:1 oder 1:2. Präferiert man lieber zu einem milderen und leichteren Gin Tonic, sollte man zu einem Mischverhältnis von 1:3 greifen. Eiswürfel im Gin Tonic sind für viele ein muss. Hierbei sollte man sich aber merken: je mehr Eis, desto besser! Als letzte Komponente kann man noch die sogenannten Gin-Tonic-Gewürze hinzufügen wie Zitronen-, Limetten- und Gurkenscheiben oder Rosmarinzweige.
  3. Gin in Cocktails:Dass Gin ideal als Mix-Spirituose gilt, zeigt er uns jedes Mal nach einem Glas Gin Tonic. Doch obwohl der Gin Tonic zu den beliebtesten Longdrinks zählt, gibt es noch weitere Drinks und Gin-Cocktails, die auf jeden Fall der Rede wert sind. Zu den Klassikern zählen vor allem der Negroni, der Martini Cocktail und der Gimlet. Alle 3 Cocktails sind schnell und einfach zubereitet und zudem eine gute Alternative für den Gin Tonic.